Sommerfahrt 2016 Feriendorf Dorado

Unsere diesjährige Sommerfahrt vom 15.07-17.07.16 war geprägt von Spiel, Spaß und Sport. Mit 24 Kindern, 3 Jugendlichen und 4 Betreuern ging es dieses Jahr ins Feriendorf Dorado. Gleich am Freitagabend gab es schon den ersten Höhepunkt. Die Trainer Andreas und Andreas werteten das erste Halbjahr aus. Es gab diverse Auszeichnungen und Prämien. So wurde Leon Hallerberg ausgezeichnet als Ranglistenerster. Enrico Schellmann bekam einen Preis für die meiste Teilnahme am Trainingsgeschehen. Amelie Jank erhielt ihre Auszeichnung dafür, dass sie bei den Wettkämpfen in diesem Jahr die meisten gewonnenen Kämpfe vorweisen konnte.  Die beiden letzten Preise gingen an die Familie Kloss. Hierbei wurde gewürdigt, dass Jan Niklas am meisten als Uke für Prüfungen zur Verfügung steht. Gleichzeitig hatte er sich auch intensiv auf seine eigene Gürtelprüfung (3. Kyu) mit sehr guten Leistungen vorbereitet und abgeschlossen. Marlon wurde dafür gewürdigt, dass er trotz seiner 7 Jahre die Anweisungen bei Wettkämpfen hervorragend umsetzt und den größten Entwicklungssprung gemacht hat. Am Ende erhielten aber alle Kinder kleine Preise, welche gesponsert waren. Den Abschluss bildete ein Kinoabend für unsere Jüngsten.

Am Samstag stand am Vormittag der Sport im Vordergrund. Der Auftakt war eine Unterrichtseinheit über Etikette im Judo, sowie das Gürtelbinden. Im anschließenden Bodentraining wurden Umdrehtechniken und Hebel geübt. Zum Abschluss des Trainings legte Louisa Keller unter erschwerten Bedingungen ihre Gürtelprüfung ab. Trotz der ungewohnten Umstände wurde die Prüfung mit guten Leistungen absolviert. Erschwerend war, dass alle Kinder diese Prüfung mit bewerten sollten. Der Knaller war am Nachmittag unsere Schatzsuche, die von Andreas Buls, Nicki und Jasmin am Vormittag vorbereitet wurde. Sie führte einmal rund um einen wunderschönen Waldsee und war gespickt mit Rätseln und Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen. Hier war dann auch Teamwork gefragt. Am Ende winkte nach Lösung aller Aufgaben eine Schatztruhe, die randvoll mit Goldtalern war. Diese waren zwar aus Schokolade, aber allein der Anblick war schon überwältigend. Zur Erfrischung, nach der anstrengenden Schatzsuche, wurde am wunderschönen See gebadet. Am Abend gab es dann einen Kinoabend für die größeren Kinder. Den Abschluss bildete eine Nachtwanderung, wo gelacht, erschreckt und laut gekreischt wurde. Spät in der Nacht fielen dann alle Kinder in ihren wohlverdienten Schlaf.

Am Sonntag nach dem Beräumen der Zimmer gab es noch eine Trainingseinheit im Bereich Standtechniken. Einige Kinder demonstrierten hier ihre Spezialwürfe, welche von Andreas Buls dokumentiert wurden. Bis zur Abholung durch die Eltern klang dann die restliche Zeit bei Spiel, Spaß und Fußball aus.

Das Fazit war für die Kinder ein schönes – und für die Betreuer ein anstrengendes Wochenende.

Autor Andreas Otto

 

Sommerfahrt Gnewikow, 2015

Wie im letzten Jahr hat uns unsere Abschlussfahrt wieder nach Gnewikow an den Ruppiner See geführt.
Nach der Anreise und des allgemeinen finden der Zimmer war ursprünglich eine Kanufahrt geplant. Aufgrund der extremen Temperaturen war bis zum Abendbrot individuelle Freizeit. Nach dem Essen ging es mithilfe des mitgebrachten Beamers zu einer Kinoveranstaltung in die Sporthalle. Hier fanden vor allem unsere jüngsten Judokas großen Gefallen an der Vorführung. Unsere Großen waren mehr mit sportlichen Aktivitäten beschäftigt. Sie spielten Fußball oder auch Volleyball. Aufgrund der Anstrengung des Tages war dann auch schon gegen 22.30 Uhr Ruhe eingekehrt.
Am Samstag beschäftigten wir uns natürlich auch mit Judo. Zu diesem Zweck hatten wir eigens 100 m Matte aus Hennigsdorf mitgenommen. Aber auch hier machten uns die zunehmenden Außentemperaturen zu schaffen. Die Abstände für die Trinkpausen wurden immer kürzer. Nach zwei Stunden intensiven Trainings gingen wir dann doch noch vor dem Mittagessen zum Baden am wunderschönen Ruppiner See über. Nach dem Mittagessen und der obligatorischen Stunde Pause, wurde der gesamte Nachmittag mit Spiel und Spaß am See verbracht. Die Trainer und Betreuer kamen gar nicht hinterher, die Kinder mit Sonnenschutzmittel einzureiben. Es wurde gescherzt, gekämpft und auch Schwimmen geübt. Vor allem beim letzteren waren es auch immer wieder die größeren Kinder, die mit den kleinen geübt haben. Es war ein wunderschöner Nachmittag bei herrlichstem Sonnenschein. Auf  Nachfrage zu einen kleinen Lagerfeuer für den Abend bekamen wir leider eine abschlägige Antwort wegen der Waldbrandwarnstufe fünf. Was tun mit unseren, von Eileen angefertigten und mitgebrachten Stockbrotteig. Sofort waren einige Kinder bereit daraus dann kleine Brötchen zu formen, die wir mithilfe der hilfsbereiten Küchenmitarbeiter aufbacken lassen konnten. So bekamen wir auch am späten Abend bei Fußball und Volleyball noch warme Stockbrotbrötchen. Es war ein schöner Abend, welcher gegen 23.00 Uhr mit einer Nachtwanderung endete.
Der Sonntag kam dann entspannt mit baden und sonnen, nachdem die Zimmer gereinigt, und wieder übergeben waren, zum Ausklang.