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In der Woche vom 30. Juli bis zum 04. August 2007 fand das
zweite Kinder- und Jugendcamp auf dem Gelände des Schäferhundvereins in Hennigsdorf
statt. Den 68 Kindern und Jugendlichen wurde dabei ein vielfälitges Programm
geboten, welches von sportlichen Aktivitäten bis hin zu historischen und
kulturellen Programmpunkten reichte. Während die Teilnehmer am Dienstagvomittag und
Donnerstag verschiedene Probetrainings in Anspruch nahmen, galt es am Mittoch eine
Erlebnisexpedition durch Hennigsdorf zu bewältigen. Das diesjährige Thema des Camps
stand ganz im Zeichen der Demokratie. Ziel war es durch demokratische Mittel, wie
beispielsweise einer Bürgermeisterwahl, bzw. einer Stadtverordnetenversammlung, die
Teilnehmer mit diesem Thema vertraut zu machen.
Am Montag wurde, nachdem die Zelte aufgebaut waren, in jeder
Gruppe ein Gruppenverantwortlicher bestimmt, der seine Gruppe in der
Stadtverordnetenversammlung vertreten sollte. Unter diesen Vertretern wurden dann
von allen Campteilnehmern ein Bürgermeister und sein Stellvertreter gewählt. Unter
den Augen des stellvertretenden Bürermeisters der Stadt Hennigsdorf Andreas Witt,
konnte jeder seinen Stimmzettel in die Urne werfen. Anschließend wurden die Kinder
und Jugendlichen aufgefordert sich eine "Arbeit" zu suchen, wie beispielsweise
Eventmanager oder Restaurantfachkraft, welche bei den Mahlzeiten in der Küche
half.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Sports. Am Vormittag
stellten sich der Tennisverein Nord und der Ju-Jutsu-Verein vor. Die Gruppe der
Eventmanager half währenddessen in der Stadtsporthalle eine Sportolympiade
vorzubereiten, welche am Nachmittag gemeinsam mit dem Fitnesscheck des
Kreissportbundes durchgeführt wurde. So gab es neben dem Ruderergometer auch
Stationen wie Medizinballweitwurf oder Strickleiterklettern. Am Abend konnten sich
dann alle beim Open-Air-Kino erholen.
Acht Gruppen erkundeten am Mittwoch Hennigsdorfs Geschichte und
dessen kulturelle Eigenschaften. So wurde u.a. die Geschichte während des dritten
Reichs als auch später während der DDR untersucht,
aber auch die Themengebiete der Eisenbahn und der Metallverarbeitung. Die
gemeinsame Auswertung, bei der alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten, fand am
Abend im Saal der Stadtverordneten im Rathaus statt.
Am Donnerstag präsentierten sich dann weitere Sportvereine der
Stadt. Der Hennigsdorfer Judoverein lud
dazu Interessierte am Vormittag zu sich ins Vereinsheim. Dabei übten jene
nach einer kurzen Erwärmung nicht nur die Fallschule, sondern auch erste
Wurftechniken und versuchten dann in kleinen Randori sich gegenseitig zu werfen.
Abgerundet wurde das ganze Training mit kleinen Schaukämpfen von Franziska Walther,
Julia Zellmer und Stefan Bussler. Neben einigen bekannten Geischtern aus dem
Kinderbereich kamen auch neue sich für diesen Sport interessierende Kinder. Am
Abend organisierten die Betreuern eine Nachtwanderung. In der abschließenden
Stadtverordentenversammlung wurde u.a. nach dem Wunsch eines dritten Camps gefragt,
welches alle mit einem einstimmigen Ja beanworteten.
Am Freitag wurden dann am Vor- und Nachmittag in den jeweiligen
Berufsgruppen Plakate zu ihren jeweiligen Arbeiten angefertigt, die sie am
Nachmittag den Eltern und Gästen vorgestellten. Am Abend wurde für alle
Teilnehmer gegrillt und im Anschluss eine kleine Disco sowie ein Lagerfeuer
veranstaltet.
Samstagvormittag bauten dann die Teilnehmer gemeinsam mit
ihren Eltern die Zelte ab.(webmaster)
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