Albert-Schweitzer-Pokalturnier in
Hennigsdorf Auch in diesem Jahr veranstaltete der Hennigsdorfer
Judoverein wieder das Albert-Schweitzer-Pokalturnier. Im Gegensatz zum vorherigen
Jahr wurde das Turnier allerdings nur noch für 2 Altersklassen ausgeschrieben, die
U09 und die U12. Mit fast 100 Teilnehmern ergab sich hier ein recht ansprechendes
Teilnehmerfeld und es waren viele gute Kämpfe zu sehen. Tabea Schlender, Josephine Huter und
Chantal Schuster konnten all ihre Gegner besiegen und standen
somit ganz oben auf dem Treppchen. Immerhin bis ins Finale schafften es
Nora Wegner, Florian Illner, Ciara
Simons, Pascal Schubert und Marc-Niclas
Kiek, wo alle fünf leider das Nachsehen hatten und sich mit Silber
zufrieden geben mussten. Bronze gewannen Julie Huter,
Jourdan Schuster, Sina Simons und Florian
Swiers. Ricardo Peise, Karoline Golisch,
Paul Feyerabend und Joshua Thimian verpassten das
Treppchen knapp und konnten keine Medaille mit nach Hause nehmen. Alles in Allem
war es von jedem einzelnen ein guter Wettkampf, auch wenn bei manchen noch Luft
nach Oben war.
In der Mannschaftswertung konnte sich der Hennigsdorfer Judoverein über den 3.
Platz freuen. Sieger wurden die Judoka vom Tegeler Judoverein vor der
Kampfgemeinschaft Spandau.
(Franziska Walther)
30.11.2011
Gelungener
Saisonabschluss Bereits Mitte
November, vom 10. bis 13.November lud der Österreichische Judoverband sowie die
European Judo Union (EJU) zum letzten großen Event für die Masters in diesem
Jahr. Über 600 Judoka aus 31 Ländern Europas
trafen sich zu den European Championships 2011 in Leipnitz /Österreich. Unter den
60 Deutschen Startern befand sich Anke Heidrich vom Hennigsdorfer
Judoverein. Sie trat in der stark besetzten Altersklasse F3 bis 52 Kg an und
erkämpfte sich einen guten 5.Platz.
Am 26.11.2011 fanden
die Offenen Berliner Meisterschaften der Master in Altglienicke/Berlin statt. Auch
dieses Jahr war die Beteiligung wieder sehr groß. Zu diesem beliebten Turnier
reisten Judoka aus England, Österreich, Ungarn, Polen sowie aus vielen
Bundesländern an. Der Hennigsdorfer
Judoverein trat mit drei Starterinnen an. Anke Heidrich bis 52 Kg,
Doreen Bobrowski bis 57Kg und Sandra Jähnke bis
63 Kg erkämpften sich in ihren jeweiligen Gewichtsklassen den Titel Berliner
Vizemeisterin. Auch in der Mannschaftswertung durften sich die drei Sportlerinnen
über einen 2.Platz freuen.
(Anke Heidrich)
30.11.2011
Pokalturnier in
Falkensee Das alljährliche Pokalturnier der Stadt Falkensee war
auch dieses Jahr mit fast 500 Kämpfern wieder gut besucht. Für den Hennigdorfer
Judoverein ging Andreas Barabas ( U14, +60kg) an den Start. Ohne
große Probleme konnte er sich mit drei vorzeitigen Siegen bis ins Finale
vorkämpfen. Dort traf er auf einen ihm bereits bekannten Gegner, gegen den er bei
den Landesmeisterschaften im Juni noch verloren hatte. Der Kampf war lange
ausgeglichen, daher versuchte Andreas 30 Sekunden vor Schluss mit seiner
Lieblingstechnik wenigstens noch eine kleine Wertung zu erzielen. Sein Gegner war
jedoch so überrascht, dass es ein voller Punkt wurde und Andreas somit die
Goldmedaille gewann.
(Franziska Walther)
30.11.2011
Wanderpokalturnier in
Spandau Zum zweiten Mal in diesem Jahr fuhren die Hennigsdorfer
Judoka zum Wanderpokalturnier nach Spandau. Im Mai konnten wir noch den Pokal mit
nach Hause nehmen, dafür hat es diesmal leider nicht gereicht, obwohl die
Einzelleistungen zum Teil schon sehr ansprechend waren. Für einige unserer Kämpfer
war es das erste Turnier überhaupt. Die besten Kämpfe zeigte Pascal
Ohnesorge, sieben Mal musste er auf die Matte und stand am Ende als
strahlender Sieger ganz oben auf dem Treppchen. Ebenfalls bis ganz nach oben
schaffte es Artemie Maschinski, der all seine Gegner bereits nach
wenigen Sekunden besiegt hatte. Unter anderem verwies er seinen Vereinskamerad
Daniel Nerusch auf Platz 2. Auch Daniel zeigte an diesem Tag gute
Kämpfe. Bis ins Finale schaffte es auch Florian Illner. Dort
musste er sich allerdings nach einer kurzen Unaufmerksamkeit geschlagen geben und
landete auf Platz 2. Ebenfalls den 2.Platz erkämpfte
sich Tabea Schlender. Nach einer starken Vorrunde mit 4
Siegen musste sie sich im Finale einem deutlich erfahreneren Kämpfer geschlagen
geben. Auch Julie Huter startete gut ins Turnier, konnte sich in
den entscheidenden Kämpfen allerdings noch nicht durchsetzen und musste daher mit
Platz 3 Vorlieb nehmen. Ähnlich erging es Max Nagel. Auch er
startete mit 2 Siegen optimal ins Turnier, verlor dann aber seine Kämpfe und
musste sich mit Platz 3 begnügen, owbohl mehr drin gewesen wäre. Knapp an einer
Medaille vorbei erkämpfte sich Ricardo Peise den 4.Platz. Für
Jean-Michael Strehlow, Josephine Huter,
Pascal Schubert, Jourdan Schuster
und Chantal Schuster reichte es ebenfalls nicht für eine
Platzierung auf dem Treppchen, auch wenn schon einige gute Kämpfe bei ihnen zu
sehen waren.
(Franziska Walther)
25.10.2011
Judo auf der grünen Insel
Am vergangenen Wochenende, dem 22. und 23.10.2011 lud der Irische Judoverband zu
den Irish Open 2011 nach Dublin ein. Zirka 400 Teilnehmer aus 10 Nationen maßen
sich in fairen und spannenden Wettkämpfen. Unter den vielen Judoka war auch eine
kleine Delegation aus Deutschland, zu der unter anderem drei Starterinnen aus dem
Hennigsdorfer Judoverein zählten.
In der Altersklasse MASTERS startend, traten Sandra Jähnke bis 63
Kg, Doreen Bobrowski bis 57 Kg und Anke Heidrich
bis 52 kg an. Nach dem morgendlichen Wiegen wurden die Kämpferinnen auf eine lange
Geduldsprobe gestellt. Sie griffen erst am späten Nachmittag in das Kampfgeschehen
ein. Trotz der langen Wartezeit haben sie es geschafft, auf den Punkt fit zu sein.
So freuten sich Doreen über den Titel der Vizemeisterin sowie Sandra und Anke über
den Titel Irische Meisterin.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende.
(Anke Heidrich)
02.10.2011
Silberner Roland,
Brandenburg Am Wochenende ging es für 3 Hennigsdorfer Kämpfer nach
Brandenburg zum Silbernen Roland. Das Turnier war mit über 500 Teilnehmern aus 49
Vereinen nicht nur zahlenmäßig stark besetzt, sondern auch qualitativ, da es als
Sichtungsturnier ausgeschrieben war. In der U14 stellte Andreas
Barabas (+60kg) sich der starken und z.T. auch deutlich schwereren
Konkurrenz. Gleich in seinem ersten Kampf traf er auf den amtierenden
Landesmeister. Bis kurz vor Schluss lag Andreas in Führung, geriet dann jedoch in
eine Festhalte, aus der er sich nicht mehr befreien konnte und musste nun sein
Glück in der Trostrunde versuchen. Mithilfe seiner Lieblingstechnik, den
Yoko-Otoshi, gelangen ihm zwei Siege und schon stand er im Kampf um Platz 3. Hier
zeigte Andreas seine gute Bodenarbeit und besiegte seinen Gegner mit einem
Armhebel, also Platz 3 für ihn. Eine Altersklasse höher startete Domenique
Gajewski (U17, -66kg). Er hatte es mit deutlich erfahreneren Kämpfern zu
tun und konnte sich noch nicht durchsetzen. Den ersten Kampf verlor er unglücklich
nach einer kurzen Unaufmerksamkeit und im zweiten fehlte es ihm noch an der
notwendigen Erfahrung, um seinem Gegner etwas entgegen zu setzen; aber was nicht
ist, kann ja noch werden. Besser lief es für Artemie Maschinski
(U17, -55kg); gleich im ersten Kampf konnte er mit seiner Spezialtechnik punkten
und arbeitete sich so in Richtung Finale vor. Auch im zweiten war er dem Gegner
klar überlegen, diesmal besiegte er seinen Gegner im Bodenkampf mit einer
Festhalte. Im Finale traf er auf einen gleichstarken Gegner und der Kampf war lange
offen. Nach Ablauf der Kampfzeit musste sich Artemie jedoch nach Punkten geschlagen
geben und wurde auf den zweiten Platz verwiesen.
Artemie, Andreas und Domenique vor dem Wettkampf
Andreas Barabas, Platz 3
Artemie Maschinski, Platz 2
(Franziska Walther)
25.09.2011
European Master Games,
Italien Vom 10. bis zum 20. September trafen sich in Lignano/Italien
mehr als 4000 ambitionierte Sportler aus 61 Nationen zu den European Master Games.
Hierbei handelt es sich um ein sportliches Ereignis verschiedener Sportarten, an
denen jeder teilnehmen konnte der, je nach Sportart, mindestens 30-35 Jahre alt
war. Auch deutsche Judokas ließen es sich nicht nehmen, an diesem großen
Sportereignis teilzunehmen. Unter ihnen Anke Heidrich vom
Hennigsdorfer Judoverein. Bevor es auf der Matte ernst wurde, gab es noch ein paar
Tage Zeit die herrliche Umgebung an der Adria zu erkunden. Bei einigen
Trainingsstunden machte man sich mit der Wettkampfstätte und Kämpfer(inne)n aus
anderen Nationen bekannt. Ernst wurde es am 14.September. Obwohl das herrliche
Wetter mit 30 Grad Celsius eine Herausforderung war, überzeugten die deutschen
Judoka mit tollen Techniken und vielen Siegen. Anke Heidrich, die in der
Altersklasse F2 bis 52 Kg antrat, erkämpfte sich den Vizemeister in der
Einzelwertung und mit dem Frauenteam sogar den Meistertitel. Am Ende war die Freude
über die gewonnen Medaillen groß. Es war aber nicht nur ein Wettkampf, sondern auch
eine großartige Möglichkeit von anderen Nationen zu lernen und neue Freundschaften
zu schließen.
(Anke Heidrich)
25.09.2011
Flensburger
Judomasters Am letzten Augustwochenende zog
es die Hennigsdorfer Judofrauen in den hohen Norden. Der nördlichste Judoverein
Deutschlands lud zu den Flensburger Judomasters ein. Wie
im letzten Jahr bestach auch in 2011 das Teilnehmerfeld wieder mit einer
hochkarätigen Besetzung, Weltmeister und Deutsche Meister gaben hier in Flensburg
ihr Bestes. Internationales Flair bekam das Turnier durch die Teilnahme von
Kämpfern aus Polen, Kirgisien und mehreren Bundesländern. Die Gewichtsklasse bis 63
Kg dominierten die Hennigsdorferinnen. Doreen Bobrowski unterlag
nur knapp Sandra Jähnke im Finale. Das bedeutete Platz 1 und 2.
Auch Anke Heidrich (bis 57 Kg) schaffte es bis ins Finale. Dort
musste sie sich der starken Bundesligakämpferin aus Hamburg geschlagen geben. Nicht
nur als Einzelkämpferinnen überzeugten sie, auch der Mannschaftspokal ging nach
Hennigsdorf. Besondere Ehre wurde Sandra zu teil. Sie überzeugte in ihren Kämpfen
und wurde als beste Technikerin ausgezeichnet.
(Anke Heidrich)
25.09.2011
Mazda-Cup in
Babelsberg Kaum waren die Sommerferien zu
Ende, ging es auch schon wieder mit den Wettkämpfen los. Beim international
besetzten Mazda-Cup gingen auch zwei Hennigsdorfer an den Start. Den Anfang machte
Andreas Barabas (U14, +60kg). Nach einem super Auftaktkampf, bei
dem er seinen Gegner bereits nach 5 sek. in der Festhalte hatte, musste er sich im
nächsten Kampf gegen ein für ihn ungewohnten Linkskämpfer geschlagen geben. In der
Trostrunde wollte er sich wenigstens noch den 3.Platz sichern, doch auch hier
gelang ihm nur ein Sieg und die darauf folgende Niederlage bedeutete für Andreas
das Ende des Turniers. Aber auch ein 7.Platz kann sich bei so einem stark besetzten
Turnier sehen lassen. Eine Altersklasse höher versuchte Florian
Bunge (U17,-81kg) sein Glück. Doch schon die Waage machte ihm einen Strich
durch die Rechnung und schickte ihn eine Gewichtsklasse höher, in der seine Gegner
6-7kg schwerer waren. Trotzdem versuchte er sein Bestes und konnte durch seine
Konterversuche seine Gegner in Schach halten. Im Boden wurden die großen
Gewichtsunterschiede allerdings noch deutlicher und so schied Florian vorzeitig aus
dem Turnier aus.
(Franziska Walther)
25.07.2011
British Masters/Verterans
Championships in Walsall Am 17.07.2011 lud die BJA zu den British
Masters/Verterans Championships in Walsall nahe Birmingham. Dieser Einladung
folgten nicht ganz 200 Kämpfer aus allen Teilen Großbritanniens. Für
internationalen Flair sorgten ein Kämpfer aus Südafrika sowie einige Starter aus
Deutschlands, unter ihnen Anke Heidrich vom Hennigsdorfer
Judoverein.
Auch wenn das Wetter typisch britisch, kühl und regnerisch war, wurden die
deutschen Teilnehmer herzlich auf dem Campus der Walsaller Universität empfangen.
Die Organisation des Turniers war sehr gut. Der Veranstalter kümmerte sich ganz
hervorragend und zuvorkommend um seine ausländischen Gäste.
Auf der Matte ging es dann ordentlich zur Sache. Alle Teilnehmer lieferten sich
harte, aber sehr faire Kämpfe mit vielen spektakulären Techniken. Anke Heidrich
trat in der Altersklasse F2 bis 52 Kg an. Konzentriert ging sie in ihre Kämpfe und
setzte sich bis ins Finale durch. Erst dort musste sie sich der amtierenden
Weltmeisterin geschlagen geben. Trotzdem freute sie sich über den Titel der
Britischen Vizemeisterin.
Nach dem Turnier traf man sich in einem typisch englischen Pub. In freundlicher und
gelöster Atmosphäre wurden die gewonnenen Titel sowie der erfolgreiche Tag mit
einem Bierchen gefeiert.
(Anke Heidrich)
23.06.2011
Weltmeisterschaften der Ü30 in Frankfurt
(Main) Eine Woche
lang, vom 13.06.-19.06. 2011, war die Mainmetropole Frankfurt der Austragungsort
für den größten Event des Jahres für Judoka über 30. Etwa 1400 Kämpfer aus 48
Nationen trafen sich zu den Weltmeisterschaften der
Masters. Unter den
vielen Aktiven befanden sich auch zwei Hennigsdorferinnen. Es traten für den
Hennigsdorfer Judoverein Doreen Bobrowski (F1 -57 Kg) und
Anke Heidrich (F3 -57 Kg) an. Ihre direkten Konkurrentinnen kamen aus fernen
Nationen wie Brasilien und Cuba, dem Balkanstaat Rumänien, den Nachbarländern
Frankreich und der Schweiz. Nicht zu vergessen, die starken deutschen
Gegnerinnen. Auch
wenn die Atmosphäre überwältigend und ergreifend war, störte es nicht die
Konzentration. Doreen verpasste zwar knapp, durch Yuko, den Einzug ins Finale,
konnte aber durch eine kämpferisch starke Leistung einen Rückstand in den letzten
20 Sekunden in einen Ippon zu ihren Gunsten wandeln. Sie und die angereisten Fans
jubelten über den 3.Platz. Anke überzeugte an
diesem Tag ebenfalls mit guten Techniken und Willensstärke. Ihr Kampf um den
3.Platz war lange ausgeglichen, doch eine kleine Unaufmerksamkeit kurz vor
Kampfende, brachte die Gegnerin mit einem halben Punkt in Führung. Leider reichte
die Zeit nicht mehr diesen Rückstand noch aufzuholen. Aber auch der 4. Platz bei
einer Weltmeisterschaft ist ein Grund stolz zu sein.
(Anke Heidrich)
23.06.2011
Landesmeisterschaften der U14,
Fürstenwalde Bei den
Kreisunionsmeisterschaften vor 3 Wochen konnte Andreas Barabas
noch mit dem Meistertitel glänzen, doch die Kämpfe bei den Landesmeisterschaften
sollten deutlich schwerer werden. Andreas startete mit einem Freilos ins Turnier.
Seinen ersten Kampf hielt er lange offen, doch nach einer Knieverletzung konnte er
den Rückstand nicht mehr wettmachen. Die Trostrunde war nun die letzte Chance für
ihn sich ein Ticket für die Nordostdeutschen Meisterschaften zu sichern. Nach einem
deutlichen Sieg war er schon auf gutem Wege zu Platz 3. Doch in seinem nächsten
Kampf zeigte sich, dass er noch Probleme mit der neuen Gewichtsklasse hatte,
außerdem machte sich seine Knieverletzung aus dem 1.Kampf wieder bemerkbar. So
blieb ihm leider nur der 7.Platz, obwohl er leistungsmäßig hätte weiter kommen
können.
(Franziska Walther)
23.06.2011
Anfängerturnier in
Staaken Gleich acht Hennigsdorfer Judoka
nahmen am Anfängerturnier in Staaken teil, für einige war es der erste Wettkampf
überhaupt. Vanessa Kirsche und Marc-Niclas Kiek
ließen ihren Gegnern keine Chance, konnten alle Kämpfe gewinnen und sich somit den
ersten Platz sichern. Pascal Schubert musste sich erst im Finale
geschlagen geben und erlangte so den 2.Platz. Jourdan Schuster
ging noch zu zurückhaltend in die Kämpfe und musste daher einige Bestrafungen durch
Passivität einstecken, wodurch er vorzeitig aus dem Turnier ausschied. Seine
Schwester Chantal Schuster machte es besser und sicherte
sich den 3.Platz. Für Karoline Golisch, Michael Strehlow und
Chantal Seidler reichte es leider nicht für einen Platz auf dem
Podest. Sie mussten sich mit dem undankbaren 5.Platz zufrieden geben.
(Franziska Walther)
29.04.2011
HNT-CUP
und KESO-CUP Ü30 Die drei Hennigsdorfer
Judodamen der Ü30 haben ein ereignisreiches Wochenende hinter sich. Am Sonnabend,
den 28.05.2011, fand der Hamburger HNT-Cup mit starker dänischer Beteiligung statt.
Bei dem mit ca. 250 Teilnehmern gut besetzten Turnier gingen Sandra
Jähnke (F1 -63kg), Doreen Bobrowski (F1 -57kg) sowie
Anke Heidrich (F3) an den Start. Für spannende Kämpfe und
sehenswerte Techniken sorgten Doreen und Anke. Beide konnten sich bis ins Finale
vorkämpfen und am Ende die Siegerpokale in der Hand halten. Auch Sandra schaffte es
bis ins Finale, verletzte sich aber und musste den Kampf abgeben. Trotzdem freute
sie sich über den 2.Platz. Sonntag, den 29.05., wurde
die Wettkampf-Tour durch den Norden fortgesetzt. An diesem Tag lud der JKC Rostock
zum KESO-Cup in Warnemünde ein. Selbst Kämpfer aus Tschechien folgten der
Einladung. Auch dieser Tag verlief sehr erfolgreich für die Kämpferinnen. Sandra
(F1 -63kg) holte den bronzenen Pokal, Doreen (F1 -57kg) freute sich über den
silbernen und Anke (F3 -57Kg) über den goldenen Pokal. Besondere Freude kam auf, als am Ende noch ganz knapp der Mannschaftspokal
der Frauen gewonnen wurde.
(Anke Heidrich)
22.05.2011
KUEM
der U14 in Potsdam
Die
Meisterschaftsrunde begann für die U14 dieses Jahr in Potsdam mit der
Kreisunionseinzelmeisterschaft. Vom Hennigsdorfer Judoverein wollten
Andreas Barabas und Max Nagel die Chance nutzen
sich für die Landesmeisterschaften in 3 Wochen zu qualifizieren. Max Nagel (-46kg)
begann sein Turnier zu unkonzentriert und musste schon nach dem ersten Kampf in die
Trostrunde. Dort konnte er sich zwar nochmal steigern, im Kampf um Platz drei zog
er jedoch den kürzeren und musste sich mit Platz 5 vorzeitig aus dem
Meisterschaftsgeschehen verabschieden. Besser erwischte es Andreas Barabas, der bei
diesem Turnier das erste Mal in der offenen Gewichtsklasse starten musste. Mit zwei
vorzeitigen Siegen, u.a. durch seine Spezialtechnik Uchi-mata, konnte er sich bis
ins Finale vorkämpfen. Dort erzielte er mit einem Yoko-otoshi eine kleine Wertung
und verteidigte diese über die volle Kampfzeit. Nun kann er sich Kreismeister
nennen und hat beste Chancen bei des Landesmeisterschaft in
Fürstenwalde.
(Franziska Walther)
16.05.2011
Hennigsdorfer Judokas holen
Wanderpokal Am Wochenende waren 10
Judokas aus Hennigsdorf beim Spandauer Judoclub zu Gast und wollten nur eins: den
Wanderpokal endlich wieder nach Hennigsdorf holen. Die letzten Begegnungen konnten
die Spandauer durch zahlenmäßige Überlegenheit immer knapp für sich entscheiden,
doch dieses Mal sollte es anders sein. Als erstes mussten die jüngsten auf die
Matte. Maja Klement (U09,-23kg) und Morten Renner
(U09, -23kg) starteten in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse. Während Maja
leider vorzeitig aus dem Wettkampf ausschied, konnte sich Morten bis ins kleine
Finale vorkämpfen, besiegte seinen Gegner und erhielt somit die Bronzemedaille. In
der Altersklasse U12 trafen gleich 3 Hennigsdorfer in einer Gewichtsklasse
aufeinander. Die beiden Brüder Jan-Philipp und Marc-Niclas
Kiek, sowie Florian Swiers zeigten, dass sie sich gut
gegen ihre Konkurrenten durchsetzen konnten. Marc-Niclas scheiterte nur knapp im
Kampf um Platz 3 auf Grund eines Kampfrichterentscheids, während Florian es bis
aufs Treppchen schaffte und sich die Bronzemedaille umhängen konnte. Jan-Philipp
entschied alle Kämpfe für sich und war am Ende des Turniers glücklicher Besitzer
einer Goldmedaille. Eine Gewichtsklasse höher zeigte Max Nagel
überzeugende Kämpfe, die ihn bis ins Finale brachten. Im Endkampf landete er jedoch
in einer Festhalte, aus der er sich nicht mehr befreien konnte und musste so mit
Platz 2 Vorlieb nehmen. Ein weiteres Geschwisterpaar stand sich in der nächsten
Gewichtsklasse gegenüber. Jourdan und Chantal
Schuster meisterten ihren ersten Wettkampf mit Bravour. Beide konnten sich
auf dem Treppchen platzieren, Chantal auf dem 2. Und Jourdan auf dem 3.Platz. Bis
zu diesem Zeitpunkt lief das Turnier für den Hennigsdorfer Judoverein schon nicht
schlecht, doch die beiden verbliebenen Kämpfer sollten das Ergebnis noch
perfektionieren. Artemie Maschinski zeigte sich gegen deutlich
ältere und schwerere Gegner gut in Form und siegte fünfmal vorzeitig, womit er sich
einen respektablen 1.Platz gesichert hatte. Auch Andreas Barabas
konnte alle seine Kämpfe sehr schnell für sich entscheiden und siegte damit in
seiner Gewichtsklasse. Aber das war nicht alles: am Ende des Turniers erhielt er
außerdem den Pokal des besten Technikers für einen besonders gut gelungenen
Uchi-mata. Bei der Mannschaftswertung wurde es dann noch einmal spannend: die
Hennigsdorfer Judokas erzielten punktgleich mit den Gastgebern, dem Spandauer
Judoclub, den 1.Platz. Doch da die Hennigsdorfer mehr erste Plätze für sich
verbuchen konnten, durften sie den Pokal für sich beanspruchen und werden ihn beim
nächsten Turnier hoffentlich erfolgreich verteidigen.
(Franziska Walther)
29.04.2011
Offene
Deutsche Meisterschaft Ü30
Am 16.04.2011
war es wieder soweit. In Heilbronn, Baden Würtemberg, traten mehr als 400 Judoka
über 30 Jahren zur Offenen Deutschen Meisterschaft an. Unter den vielen Aktiven,
waren auch 4 Kämpferinnen aus Oberhavel am Start. Von vornherein war klar, dass das
keine einfache Aufgabe sein wird. Die Konkurrenz und auch die Beteiligung werden
von Jahr zu Jahr größer.
In der
Alterklasse F1 traten Doreen Bobrowski (-57 kg, Hennigsdorfer
Judoverein), Sandra Jähnke (-63 kg, Hennigsdorfer Judoverein)
sowie Simone Glenz (-63 kg, JC "Samura" Oranienburg) an. In den
beiden sehr stark besetzten Gewichtsklassen erkämpften sich Doreen einen
hervorragenden 3.Platz sowie Sandra und Simone jeweils sehr gute 5.Plätze. Erstmal
in der Altersklasse F3 startend, musste sich Anke Heidrich (-57
kg, Hennigsdorfer Judoverein) in einer sehr gut besetzten Gewichtsklasse auf der
Matte behaupten. Sie ging konzentriert in ihre Kämpfe und überzeugte mit sauberen
Techniken. Nur knapp verpasste sie den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale nutzte
sie eine kleine Unaufmerksamkeit ihrer Gegnerin und beendete den Kampf vorzeitig
mit einem Seoi-Nage (Schulterwurf). Auch sie durfte sich über den 3.Platz
freuen.
(Anke Heidrich)
29.04.2011
12.Pokalturnier in Belzig
Mit zwei
Kämpfern startete der Hennigsdorfer Judoverein beim diesjährigen Pokalturnier in
Belzig in der Altersklasse U17. Die Kämpfe begannen mit fast dreistündiger
Verspätung auf Grund der hohen Teilnehmerzahl in den vorher kämpfenden
Altersklassen. Artemie Maschinski (-55kg) und Daniel
Nerusch (-50kg) starteten jeweils mit einem Auftaktsieg in den Wettkampf.
Artemie traf in den nächsten beiden Kämpfen auf für ihn ungewohnte Linkskämpfer,
bei denen er kein Mittel fand, sie zu besiegen. Damit schied er vorzeitig aus dem
Wettkampf aus. Ähnlich verlief es bei Daniel. Er zeigte noch Schwächen im
Standrandori, die er durch seine guten Ansätze im Boden leider nicht wett machen
konnte, somit blieb ihm nur der 5.Platz.
(Franziska Walther)
25.03.2011
Internationale Sächsische Meisterschaften
Der sächsische
Judoverband lud am 19.03.2011 zur Internationalen Offenen Sächsischen Meisterschaft
der Masters Ü30. Mehr als 100 Kämpfer aus 10 Nationen zeigten ihr Können auf der
Matte. Der Hennigsdorfer Judoverein war mit drei Kämpferinnen bei dem
leistungsstarken Turnier vertreten.
Doreen
Bobrowski, die in der AK F1 bis 55 Kg antrat, verpasste denkbar knapp den
Meistertitel. Der finale Kampf war bis zum Schluss ausgeglichen und musste
letztendlich durch die Kampfrichter entschieden werden.Diese sahen ihre Gegnerin
als die Aktivere. Trotzdem freute sich Doreen über den Titel der Vizemeisterin.
Ebenfalls bis 55 Kg, aber eine Altersklasse höher (F2) startete Anke
Heidrich. Sie verlor ihren Finalkampf gegen die beste Technikerin des
Turniers und erkämpfte sich auch einen ausgezeichneten 2.Platz. Die beste
Kampfleistung des Tages zeigte Sandra Jähnke (F1, -63 Kg). Sie
überzeugte durch gute Techniken und bewies, dass man einen fast verloren geglaubten
Kampf in den letzten Sekunden noch zu seinen Gunsten drehen kann. Lange Zeit führte
ihre Gegnerin im Finalkampf mit einer kleinen Wertung (Yuko). Doch Sandra
demonstrierte Nervenstärke und entschied mit einem Konterwurf den Kampf für sich.
Somit war ihr der Meistertitel sicher.
(Anke Heidrich)
25.03.2011
Zweimal
aufs Treppchen in Lübben
Beim
Spreewald-Cup in Lübben gingen zwei unserer Kämpfer auf die Matte. In der U15
startete Sergej Rackov (-34kg). Nach 2 deutlichen Siegen stand er
im Finale. Dort fiel es ihm schwer sich gegen den deutlich kleineren Gegner
durchzusetzen; am Ende musste er sich geschlagen geben, aber auch ein 2.Platz
konnte sich bei diesem gut besuchten Turnier sehen lassen. Nicht ganz so optimal
startete Artemie Maschinski (U17, -55kg) in den Wettkampf. Nach
einer Auftaktniederlage musste er sich in der Trostrunde behaupten. Mit viel
Einsatz und Durchsetzungsvermögen kämpfte er sich in kleine Finale vor und ließ
auch dort Nichts mehr anbrennen, Platz 3 für Artemie.
(Franziska Walther)
25.02.2011
LEM U17
und Pharmaturnier in Kremmen
Für unsere
Kämpfer der U17 begann das Jahr gleich mit der Landesmeisterschaft. Daniel
Nerusch (-46kg) ist das erste Jahr in dieser Altersklasse und musste
feststellen, dass der Unterschied zur U14 doch ziemlich groß ist. Seine Gegner
waren ihm körperlich und taktisch überlegen, da halfen ihm auch seine guten
Aktionen im Bodenkampf wenig. Nach nur 2 Kämpfen war für ihn der Wettkampf vorbei.
Artemie Maschinski (-55kg) hat schon etwas mehr Erfahrung in der
U17. Nach einer Auftaktniederlage gelang es ihm sich in der Trostrunde mit 3 Siegen
bis ins kleine Finale vorzukämpfen. Dort traf er wieder auf seinen Auftaktgegner
und mithilfe einer anderen Taktik als im ersten Kampf konnte er den Kampf lange
offen halten. Doch kurz vor Schluss nutzte sein Gegner eine kleine Unachtsamkeit
von Artemie aus. Nun blieb Artemie nur noch der Kampf um Platz 5. Aufgrund von
Erschöpfung und nachlassender Konzentration durch seine vorherigen Kämpfe konnte er
sich jedoch nicht mehr gegen seinen Gegner durchsetzen.
Am 19.02. fand
in Kremmen das 17. Pharmaturnier mit über 400 Teilnehmern statt. Dieses
Turnier war gleichzeitig als Sichtungsturnier für die U15 ausgeschrieben und daher
nicht nur zahlenmäßig stark besetzt. Andreas Barabas (U15, -60kg)
stellte sich dieser Herausforderung. Gleich in seinem ersten Kampf hatte er es mit
dem späteren Sieger zu tun. Andreas zeigte gute Ansätze, führte diese jedoch noch
nicht konsequent genug aus und wurde so in die Trostrunde verwiesen. Die Trostrunde
wurde nach dem "Golden Score"-Verfahren durchgeführt, d.h. die erste Wertung
entschied über den Sieg. Mithilfe seiner Spezialtechnik Yoko-otoshi und einem
Uchi-mata konnte er zwei schnelle Siege für sich verbuchen. Im nächsten Kampf traf
er auf einen alt bekannten Gegner, vor dem Andreas zu viel Respekt hatte und sich
nicht durchsetzen konnte. Also musste er sich am Ende mit dem 7.Platz zufrieden
geben, was ein gutes Ergebnis in diesem starken Teilnehmerfeld war.
(Franziska Walther)
01.01.2011
Nun das Jahr
hat gerade erst angefangen und wir waren noch nicht bei einem Wettkampf, daher gibt
es leider auch keine neuen Meldungen. Aber die Wartezeit kann man ja mit
vergangenen Berichten und Fotos überbrücken.